Kleingarten der ernst-may-gesellschaft

Frankfurt a.M.

Nach den großen Entbehrungen durch Krieg und Inflation in den 1920er Jahren baute man in Frankfurt neue, große Wohnsiedlungen, in denen Gärten und Grünflächen ein wesentlicher Bestandteil waren. Sie brachten nicht nur einen hohen Wohnwert mit sich, sondern sicherten ein Stück weit die Versorgung der Bewohner mit selbst angebauten Lebensmitteln. Die ernst-may-gesellschaft rekonstruierte zwei solcher Gärten: den Selbstversorgergarten mit Gartenlaube in der Kleingartenanlage und den „Freizeitgarten“ mit vier Gemüsebeeten direkt am Einfamilienhaus. Die beiden Gärten, deren Konzepte heute, nach fast 100 Jahren wieder hochaktuell sind, werden auf der Grundlage von historischen Quellen bewirtschaftet.

Der Kleingarten der ernst-may-gesellschaft zeigt, wie ein Selbstversorgergarten im Jahr 1928 aussah. Die Pachtgärten vor der Siedlung Römerstadt waren ursprünglich vor allem für die Bewohner der Mehrfamilienblocks der Siedlung gedacht, um auch diesen einen Zugang zum Grün zu ermöglichen. Der Garten wird heute von Ehrenamtlichen bestellt. Zum Kleingarten gehört die originale Gartenlaube von Margarete Schütte-Lihotzky.

Gartengröße: 270 m²

Eigentümer: ernst-may-gesellschaft e.V.

Gartengestaltung: selbst durch Gartenarchitekt

Ausführung: Garten- und Landschaftsbaufirma

zurück zur Übersicht


DGGL| FGL| BDLA| © 2021